Limited Editions

Tassen

Fehlende Seiten

Bisher nimmt man an, dass im Voynich-Manuskript 14 Seiten fehlen. Es sind die Seiten 12, 59-64, 74, 91, 92, 97, 98, 109 und 110.

In Wirklichkeit wurde die Nummerierung der Seiten mit Absicht so vorgenommen, dass der Eindruck von fehlenden Seiten entstehen sollte. Aus der Anzahl der fehlenden Seiten und der entsprechenden Positionierung im Manuskript kann ein weiterer Schlüssel abgeleitet werden.

Dieser Schlüssel – angewendet auf den Haupttext der sichtbaren Seite – funktioniert so, dass in einem bestimmten Rhythmus Glyphen gelöscht werden.

Beispiel:

wird zu

Es verbleibt ein neuer Text, der nun im 1. Schritt in passende Glyphenworte zerteilt werden muss. Nur aus dem Zusammenhang lässt sich ein sinnvoller Text entwickeln. Aber, es gibt auch hier immer nur eine eindeutige Lösung.

Inhaltlich ergänzt dieser neue Text den Haupttext und es gibt schon Anzeichen dafür, dass ganz wichtige Informationen erst in dieser 2. Ebene zu finden sind.

Die Genialität liegt in der Entwicklung dieses Schlüssels, der diese zusätzliche Option erlaubt und darin, dass der neue Text, wie auch der sichtbare „Voynichtext“, einen zusammenhängenden Text ergeben wie die erste und zweite Seite in einem Buch.

Wie man das fertig gebracht hat, ist fast nicht nachvollziehbar, aber auf der anderen Seite verständlich, da das HINEIN viel einfacher funktioniert als das HERAUS. Bestätigung findet hier die ganz gezielte Entwicklung und längere Dauer bei der Herstellung der Texte.