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Die große Flut

Die Seiten des Voynich Manuskripts sind auch noch spiegelverkehrt zu lesen. Dabei müssen wie bei den "fehlenden Seiten" aus den "Voynich-Glyphen" erst Worte und daraus wiederum zusammenhängende Sätze und Texte generiert werden.

Als Beispiel mag hier die spiegelverkehrte Seite 26r dienen, von der nun auszugsweise der Inhalt veröffentlicht wird:

04.12.2797 v. Chr.

Vormals haben die Phönizier das Land der Edonier im Stich gelassen, weil der Plünderer sie vertrieb, bevor das Meer über 2 Jahre Idumäa überschwemmte. Die Phönizier entgingen ihm ebenso wie die autarische Reiterei, infolge ja sogar der Letzte ununterbrochen die Totenklage mit der Laute spielend. Der Herbst verlief auf diese Weise. Die Erdhüllen spalteten sich und ein um sich fressendes Geschwür schoss hervor. Das Getöse vernichtete den Meerbusen an der Westküste Kariens und dazu die Lydier und im Verlauf verging Edonien. Gleichwohl vergingen ebenso viele, bevor das Land Idumäa erlosch.


Hier wird berichtet von einem Vulkanausbruch in der Ägäis und der nachfolgenden Überschwemmung Idumäas, der zeitlich weit vor dem Ausbruch Santorins liegt. Dieser Text stellt eine Zusammmenfassung von Ereignissen verschiedener Orte und Gebiete dar.

Die Erzählungen berichten aus einer fernen Vergangenheit, erklärt über die griechischen und römischen Begriffe von Ländern und Völkern. Es ist nicht ersichtlich aus welchen Quellen diese Texte resultieren, allerdings finden sich Übereinstimmungen mit anderen historischen Datenlagen.

Gilgamesch soll um 2.700 v. Chr. gelebt haben und er erfährt von seinen Ahnen von der großen Flut. Historische Klimaaufzeichnung zeigen einen kurzfristigen Temperaturrückgang um 2.800 v. Chr.

Es stellt sich die Frage, wie groß früher das Gebiet Idumäa war, da Daten nur über die Bibel eruiert werden können und hier die Erforschung immer noch anhängig ist. Auf alten Karten wird mit Idumäa ein Gebiet zwischen dem Gaza-Streifen und dem Toten Meer bezeichnet. Diese Daten beziehen sich allerdings auf das 1. Jahrtausend v. Chr.

Herodot spricht von ersten Siedlungen der Phönizier um 2.750 v. Chr. und die "Fenchu", wie die Phönizier von den Ägyptern bezeichnet wurden, finden bereits 2.500 v. Chr. bei den Ägyptern Erwähnung. Herodot übernahm die Bezeichnung "Edom" für die Phönizier. Vielleicht handelte es sich um eine falsche Überlieferung, da zwischen EDON und EDOM nur ein falsch verstandener Laut liegt.

Die Autarier, die hier erwähnt werden zählten zu den Illyrern und so könnte hier ein Überfall Edoniens durch die Autarier den Ereignissen vorangegangen sein.