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Offener Brief zum Interview “Decoding the Voynich manuscript”


erscheinen auf Yale Press Podcast am 23. März 2017
http://bit.ly/2nKVn03

Sehr geehrter Herr Josph Calamia,

ich schreibe Ihnen, nachdem ich Ihr Interview zusammen mit Herrn Raymond Clemens auf dem Podcast der Yale Press gehört habe.

In diesem Interview wird wiederholt erklärt, dass das Manuskript nicht entziffert sei, es nicht in Latein geschrieben sei und das es keine Übersetzung für ein Wort gäbe.

Ihre Einschätzung ist falsch und scheint aus einem klassischen kryptologischen Verstehen zu resultieren und unterschätzt damit geniale Menschen aus der Vergangenheit. Könnte es sein, dass Sie nicht glauben können, dass wirklich eine Lösung existiert und diese deswegen negiert wird? Ihre Aussagen zeigen auch wiederholt das oberflächliche Verstehen des Manuskripts.

Wieso erklärt Mr. Clemens, dass das Manuskript nicht in Latein geschrieben ist, nur weil er keine Idee für eine Lösung besitzt? Wieso glauben Sie Aussagen von Personen, die nicht den Intellekt besitzen um den Code zu knacken und warum ist dies wichtiger als die Wahrheit?

Wenn einfache Methoden der Decodierung funktionieren würden, wieso wurde dann bis heute keine Lösung gefunden? Wie will jemand die mehr als 100 Sonderzeichen erklären, wenn ein simpler Code benutzt wird? Auf diese Weise wird niemals eine Lösung gefunden!

Ich besitze die gleiche Genialität wie die Erfinder und ich habe den Code gefunden und es ist außerdem ein Code im Code. Auch habe ich in den letzten Jahren tausende Wörter übersetzt. Jede Aussage die ich tätige kann ich beweisen und ich finde laufend neue Rätsel und deren Lösung die im Manuskript versteckt sind. Wenn Sie meine Homepage lesen würden, dann würden Sie einen Eindruck der Inhalte bekommen.

In dem Interview wird auch gesagt, dass die analysierten Minerale überall in Europa zu finden seien und gewöhnlich sind.

Warum sagen Sie nicht die Wahrheit, dass zwei Minerale Boleit und (Para?)-Atacamit ein Ergebnis der Analysen in 2009 waren und warum wurde das pdf Dokument dieser Ergebnisse vor einigen Jahren von Ihrer Homepage entfernt?

Die Minerale Boleit und Atacamit ergänzen die Ergebnisse der von Tucker und Talbert erstellten botanischen Arbeit in der 37 Pflanzen des Voynich Manuskripts identifiziert wurden.(http://bit.ly/2prWNvt)

Die Qualität der verwendeten Pigmente ist sehr hochwertig und wenn sie nur Azurit (blau) benutzt hätten, dann hätte sich dies zu Malachit (grün) in den letzten Jahrhunderten verändern können. Die Erfinder wussten um diesen Umstand und deshalb benutzten sie Boleit für blau. Es war ihre Absicht die Stabilität der Farben zu gewähren.

Wie seriös sind Aussagen, wenn signifikante Details verschwiegen werden?

Mit freundlichen Grüßen

Jutta Kellner